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SUMMARY:OV-Abend\, Thema: Erarbeitung eines Verhaltenskodex
DESCRIPTION:Ausgangslage\nAuf der letzten Mitgliederversammlung (MV) des O
 rtsverbands (OV) Gronau wurde beschlossen\, im Rahmen des OV-Abends einen 
 Verhaltenskodes für alle Mitglieder des OV zum Verhalten untereinander\, 
 insbesondere bei Sitzungen der OV-Gremien zu erarbeiten\, das dem MV zur B
 eratung und Beschlussfassung vorgelegt werden soll. \nZwei Texte als Anre
 gung\nDer OV-Vorstand hat\, dem Hinweis eines Gremiums des Landesverbands 
 folgend\, den für den Kreisverband Düsseldorf geltenden "Kodex für ein 
 wertschätzendes Miteinander im KV Düsseldorf" besorgt um diesen als Grun
 dlage für die Auseinandersetzung mit dem Thema vorzulegen\, man findet de
 n Text im Anschluss (die Bezeichnung KV Düsseldorf wurde durch OV Gronau 
 ersetzt). \nEin weiterer Text als vorlage wurde von einem Teilnehmer der 
 o.g. MV an den Vorstand eingereicht\, auch dieser Text ist\, dem ersten fo
 lgend\, hier wiedergegeben. \nText 1\nKodex für ein wertschätzendes Mit
 einander im OV Gronau (übernommen vom KV Düsseldorf)\nWir möchten gemei
 nsam ein Umfeld schaffen\, in dem sich alle Beteiligten wohl und sicher fü
 hlen sich einzubringen und am politischen Prozess teilzunehmen. Die Diskus
 sionen in unserem Ortsverband sind die Grundlage unseres politischen Hande
 lns.\nWir schätzen und brauchen die unterschiedlichen Perspektiven und Me
 inungen aller unserer Mitglieder. Unser Ziel ist es\, dass sich alle Mitgl
 ieder gleichermaßen an den Debatten in unserem Ortsverband beteiligen. Da
 zu geben wir uns folgenden Kodex für ein wertschätzendes Miteinander:\nW
 ie wir miteinander umgehen wollen \n• Wir sind höflich\, wertschätzend
  und fair im gegenseitigen Umgang.\n• Wir gehen offen und respektvoll au
 feinander zu und erkennen die verschiedenen Lebenswirklichkeiten und Hinte
 rgründe an.\n• Wir vermeiden ausschließende Gruppendynamiken\, achten 
 aufeinander und beziehen alle mit ein. Wir ergreifen aktiv Partei gegen je
 de Form von Sexismus\, Rassismus\, Ableismus[1] und jede andere Form grupp
 enbezogener Menschenfeindlichkeit.\n• Wir benennen diskriminierendes und
  gewalttätiges\, sowie abwertendes oder grenzüberschreitendes Verhalten 
 in verbaler oder nonverbaler Form. Dieses wird nicht akzeptiert. Eine Inte
 rvention folgt in Absprache mit dem* der Betroffenen möglichst vor Ort.\n
 Wie wir in Diskussionen miteinander sprechen wollen\n• Wir sprechen sach
 lich und auf Grundlage von Fakten miteinander.\n• Wir wissen\, dass Emot
 ionen zu einer Debatte dazu gehören und reflektieren unsere Emotionen.\n•
  Wir fassen uns in unseren Redebeiträgen kurz und bleiben beim Thema.\n•
  Wir verwenden eine verständliche und inklusive Sprache\, die niemanden a
 usgrenzt oder beleidigt.\n• Wir lassen uns gegenseitig aussprechen.\n•
  Wir sind kompromissbereit und lassen andere Meinungen zu.\n• Wir versuc
 hen gemeinsam konstruktive Lösungen zu finden.\nAlle Beteiligten sind fü
 r einen wertschätzenden Umgang miteinander verantwortlich. Die Moderation
  nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Sie leitet die Diskussion neutral\,
  baut Brücken und achtet aktiv darauf\, dass sich alle beteiligen können
 .\nWie wir unsere Moderation gestalten wollen\n• Wir bereiten uns gründ
 lich vor.\n• Wir kennen die Verfahrensregeln\, wie zum Beispiel das Frau
 enstatut\, das Vielfaltstatut oder die Wahlordnung.\n• Wir achten auf di
 e Einhaltung unserer Verfahrens- und Gesprächsregeln.\n• Wir führen di
 e Tagesordnung zügig und ruhig durch.\n• Wir moderieren aktiv.\n• Wir
  bleiben neutral und unparteiisch.\n• Wir nehmen Feedback aus der Versam
 mlung ernst und fragen aktiv nach.\n• Wir beschäftigen uns damit\, wie 
 wir die Moderation verbessern können.\n• Die Moderator*innen sind bemü
 ht\, eine inklusive Atmosphäre zu schaffen\, die zur Beteiligung ermutigt
 .\nDer Kodex ist bei allen Veranstaltungen zu beachten. Bei den Mitglieder
 versammlungen wird zu Beginn auf den Kodex hingewiesen und dieser zentral 
 ausgelegt. \n\n\n[1] Abwertung\, Diskriminierung\, Marginalisierung von Me
 nschen mit Behinderung oder chronisch Kranken aufgrund ihrer Fähigkeiten\
 nText 2\nVon einem Mitglied eingereichter Entwurf \nVereinbarung über gew
 altfreie und respektvolle Kommunikation im Ortsverband Gronau von Bündnis
  90/DIE GRÜNEN (inklusive transparenter Eskalationsabfolge)\n Präambel\n
 Der Ortsverband Gronau von Bündnis 90/DIE GRÜNEN lebt von politischem En
 gagement\, Vielfalt an Meinungen und kontroversen Debatten. Diese sind not
 wendig und ausdrücklich erwünscht. Zugleich tragen wir Verantwortung fü
 reinander\, für die Arbeitsfähigkeit unseres Ortsverbandes sowie für da
 s öffentliche Erscheinungsbild unserer Partei. Wir erkennen an\, dass Kon
 flikte häufig nicht durch offene Meinungsverschiedenheiten\, sondern durc
 h deren unsachliche Anfänge eskalieren – etwa durch Sticheleien\, persö
 nliche Abwertungen oder gezielte Provokationen. Diese Vereinbarung dient d
 azu\, frühzeitig gegenzusteuern und eine respektvolle\, klare und streitf
 ähige Kommunikationskultur im OV Gronau sicherzustellen.\n 1. Grundverstä
 ndnis\n• Respektvolle und wertschätzende Kommunikation • Begegnung au
 f Augenhöhe • Wahrung der Würde aller Beteiligten • Sachliche Diskus
 sion auch bei politischen Kontroversen\n 2. Frühe Eskalationssignale\n•
  Unsachliche Sticheleien oder ironische Abwertungen • Persönliche Angri
 ffe oder Unterstellungen • Verbale Grenzverletzungen („unter die Gürt
 ellinie“) • Bewusste Provokationen oder Machtspiele • Abwertender To
 nfall oder nonverbale Herabsetzung\n3. Selbstverantwortung\n• Reflexion 
 der eigenen Sprache und Wirkung • Kritik an Inhalten oder Verhalten stat
 t an Personen • Unterlassen von Bloßstellungen\, Provokationen und pers
 önlichen Angriffen • Übernahme von Verantwortung für die eigene Rolle
  in Konflikten\n4. Recht auf Benennung und Intervention\nMitglieder haben 
 das Recht\, respektlose Kommunikation zu benennen\, Diskussionen zu unterb
 rechen und eine Moderation oder Vertagung einzufordern\, wenn eine sachlic
 he Gesprächsführung nicht mehr möglich ist.\n5. Eskalationsabfolge\nStu
 fe 1: Direkte Benennung\nGrenzverletzende Kommunikation wird zeitnah und s
 achlich benannt\, mit dem Ziel einer unmittelbaren Klärung.\nStufe 2: Mod
 erierte Klärung\nFalls keine Einigung gelingt\, kann eine moderierte Klä
 rung eingefordert werden\, um Verständnis und Vereinbarungen für den wei
 teren Umgang zu erreichen.\nStufe 3: Ombudsperson\nDer OV Gronau verfügt 
 über eine vertrauliche Ombudsperson. Mitglieder können sich an sie wende
 n\, wenn direkte Ansprache nicht möglich oder nicht zumutbar erscheint od
 er Unterstützung gewünscht wird.\nStufe 4: Einbindung der Vorstandsmitgl
 ieder\nBei fortgesetzten oder schwerwiegenden Konflikten können die Vorst
 andsmitglieder des Ortsverbandes in die Klärung einbezogen werden. Ist ei
 nes der Vorstandsmitglieder selbst beteiligt\, wirkt der gesamte Vorstand 
 weder an Bewertung noch an Moderation mit. In diesem Fall erfolgt die Klä
 rung durch die Ombudsperson oder gegebenenfalls durch eine externe Moderat
 ion.\nStufe 5: Innerparteiliche Verfahren\nFalls vorherige Schritte keine 
 Klärung ermöglichen\, bleibt der Zugang zu formellen innerparteilichen V
 erfahren\, insbesondere zum Landesschiedsgericht von Bündnis 90/DIE GRÜN
 EN NRW\, unberührt.\n6. Umgang mit Verstößen\nVerstöße werden angespr
 ochen und nicht bagatellisiert. Die Wirkung von Kommunikation ist anzuerke
 nnen\; bei Bedarf gehören Entschuldigung und Verhaltenskorrektur dazu.\n7
 . Ziel und Verbindlichkeit\nZiel dieser Vereinbarung ist eine respektvolle
 \, streitfähige politische Kultur im Ortsverband Gronau. Sie gilt für Si
 tzungen\, Veranstaltungen\, Arbeitsgruppen sowie digitale Kommunikation.\n
 Gronau\, [Datum] [Unterschrift(en)]
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<h3>Ausgangslage</h3>\n<p>Auf der letzten Mit
 gliederversammlung (MV) des Ortsverbands (OV) Gronau wurde beschlossen\, i
 m Rahmen des OV-Abends einen Verhaltenskodes für alle Mitglieder des OV z
 um Verhalten untereinander\, insbesondere bei Sitzungen der OV-Gremien zu 
 erarbeiten\, das dem MV zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden
  soll.&nbsp\;</p>\n<h3>Zwei Texte als Anregung</h3>\n<p>Der OV-Vorstand ha
 t\, dem Hinweis eines Gremiums des Landesverbands folgend\, den für den K
 reisverband Düsseldorf geltenden<br /> "Kodex für ein wertschätzendes M
 iteinander im KV Düsseldorf"<br /> besorgt um diesen als Grundlage für d
 ie Auseinandersetzung mit dem Thema vorzulegen\, man findet den Text im An
 schluss (die Bezeichnung KV Düsseldorf wurde durch OV Gronau ersetzt).&nb
 sp\;</p>\n<p>Ein weiterer Text als vorlage wurde von einem Teilnehmer der 
 o.g. MV an den Vorstand eingereicht\, auch dieser Text ist\, dem ersten fo
 lgend\, hier wiedergegeben.&nbsp\;</p>\n<h2><em>Text 1</em></h2>\n<h1>Kode
 x für ein wertschätzendes Miteinander im OV Gronau<br /> <em>(übernomme
 n vom KV Düsseldorf)</em></h1>\n<p>Wir möchten gemeinsam ein Umfeld scha
 ffen\, in dem sich alle Beteiligten wohl und sicher fühlen sich einzubrin
 gen und am politischen Prozess teilzunehmen. Die Diskussionen in unserem O
 rtsverband sind die Grundlage unseres politischen Handelns.</p>\n<p>Wir sc
 hätzen und brauchen die unterschiedlichen Perspektiven und Meinungen alle
 r unserer Mitglieder. Unser Ziel ist es\, dass sich alle Mitglieder gleich
 ermaßen an den Debatten in unserem Ortsverband beteiligen. Dazu geben wir
  uns folgenden Kodex für ein wertschätzendes Miteinander:</p>\n<h2><stro
 ng>Wie wir miteinander umgehen wollen </strong></h2>\n<p>• Wir sind höf
 lich\, wertschätzend und fair im gegenseitigen Umgang.</p>\n<p>• Wir ge
 hen offen und respektvoll aufeinander zu und erkennen die verschiedenen Le
 benswirklichkeiten und Hintergründe an.</p>\n<p>• Wir vermeiden ausschl
 ießende Gruppendynamiken\, achten aufeinander und beziehen alle mit ein. 
 Wir ergreifen aktiv Partei gegen jede Form von Sexismus\, Rassismus\, Able
 ismus<a href="t3://page?uid=current#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> und jed
 e andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.</p>\n<p>• Wir bene
 nnen diskriminierendes und gewalttätiges\, sowie abwertendes oder grenzü
 berschreitendes Verhalten in verbaler oder nonverbaler Form. Dieses wird n
 icht akzeptiert. Eine Intervention folgt in Absprache mit dem* der Betroff
 enen möglichst vor Ort.</p>\n<h2><strong>Wie wir in Diskussionen miteinan
 der sprechen wollen</strong></h2>\n<p>• Wir sprechen sachlich und auf Gr
 undlage von Fakten miteinander.</p>\n<p>• Wir wissen\, dass Emotionen zu
  einer Debatte dazu gehören und reflektieren unsere Emotionen.</p>\n<p>•
  Wir fassen uns in unseren Redebeiträgen kurz und bleiben beim Thema.</p>
 \n<p>• Wir verwenden eine verständliche und inklusive Sprache\, die nie
 manden ausgrenzt oder beleidigt.</p>\n<p>• Wir lassen uns gegenseitig au
 ssprechen.</p>\n<p>• Wir sind kompromissbereit und lassen andere Meinung
 en zu.</p>\n<p>• Wir versuchen gemeinsam konstruktive Lösungen zu finde
 n.</p>\n<p>Alle Beteiligten sind für einen wertschätzenden Umgang mitein
 ander verantwortlich. Die Moderation nimmt dabei eine besondere Rolle ein.
  Sie leitet die Diskussion neutral\, baut Brücken und achtet aktiv darauf
 \, dass sich alle beteiligen können.</p>\n<h2><strong>Wie wir unsere Mode
 ration gestalten wollen</strong></h2>\n<p>• Wir bereiten uns gründlich 
 vor.</p>\n<p>• Wir kennen die Verfahrensregeln\, wie zum Beispiel das Fr
 auenstatut\, das Vielfaltstatut oder die Wahlordnung.</p>\n<p>• Wir acht
 en auf die Einhaltung unserer Verfahrens- und Gesprächsregeln.</p>\n<p>•
  Wir führen die Tagesordnung zügig und ruhig durch.</p>\n<p>• Wir mode
 rieren aktiv.</p>\n<p>• Wir bleiben neutral und unparteiisch.</p>\n<p>•
  Wir nehmen Feedback aus der Versammlung ernst und fragen aktiv nach.</p>\
 n<p>• Wir beschäftigen uns damit\, wie wir die Moderation verbessern kö
 nnen.</p>\n<p>• Die Moderator*innen sind bemüht\, eine inklusive Atmosp
 häre zu schaffen\, die zur Beteiligung ermutigt.</p>\n<p><strong>Der Kode
 x ist bei allen Veranstaltungen zu beachten. Bei den Mitgliederversammlung
 en wird zu Beginn auf den Kodex hingewiesen und dieser zentral ausgelegt. 
 </strong></p>\n\n<hr />\n<p class="MsoFootnoteText"><a href="t3://page?uid
 =current#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Abwertung\, Diskriminierung\, Marg
 inalisierung von Menschen mit Behinderung oder chronisch Kranken aufgrund 
 ihrer Fähigkeiten</p>\n<h2 class="MsoFootnoteText"><em>Text 2</em></h2>\n
 <h3 class="MsoFootnoteText"><em>Von einem Mitglied eingereichter Entwurf <
 /em></h3>\n<h2 class="MsoFootnoteText">Vereinbarung über gewaltfreie und 
 respektvolle Kommunikation im Ortsverband Gronau von Bündnis 90/DIE GRÜN
 EN (inklusive transparenter Eskalationsabfolge)</h2>\n<h2 class="MsoFootno
 teText"><br /> Präambel</h2>\n<p class="MsoFootnoteText">Der Ortsverband 
 Gronau von Bündnis 90/DIE GRÜNEN lebt von politischem Engagement\, Vielf
 alt an Meinungen und kontroversen Debatten. Diese sind notwendig und ausdr
 ücklich erwünscht. Zugleich tragen wir Verantwortung füreinander\, für
  die Arbeitsfähigkeit unseres Ortsverbandes sowie für das öffentliche E
 rscheinungsbild unserer Partei.<br /> Wir erkennen an\, dass Konflikte hä
 ufig nicht durch offene Meinungsverschiedenheiten\, sondern durch deren un
 sachliche Anfänge eskalieren – etwa durch Sticheleien\, persönliche Ab
 wertungen oder gezielte Provokationen. Diese Vereinbarung dient dazu\, frü
 hzeitig gegenzusteuern und eine respektvolle\, klare und streitfähige Kom
 munikationskultur im OV Gronau sicherzustellen.</p>\n<h2 class="MsoFootnot
 eText"><br /> 1. Grundverständnis</h2>\n<p class="MsoFootnoteText">• Re
 spektvolle und wertschätzende Kommunikation<br /> • Begegnung auf Augen
 höhe<br /> • Wahrung der Würde aller Beteiligten<br /> • Sachliche D
 iskussion auch bei politischen Kontroversen</p>\n<h2 class="MsoFootnoteTex
 t"><br /> 2. Frühe Eskalationssignale</h2>\n<p class="MsoFootnoteText">•
  Unsachliche Sticheleien oder ironische Abwertungen<br /> • Persönliche
  Angriffe oder Unterstellungen<br /> • Verbale Grenzverletzungen („unt
 er die Gürtellinie“)<br /> • Bewusste Provokationen oder Machtspiele<
 br /> • Abwertender Tonfall oder nonverbale Herabsetzung</p>\n<h2 class=
 "MsoFootnoteText">3. Selbstverantwortung</h2>\n<p class="MsoFootnoteText">
 • Reflexion der eigenen Sprache und Wirkung<br /> • Kritik an Inhalten
  oder Verhalten statt an Personen<br /> • Unterlassen von Bloßstellunge
 n\, Provokationen und persönlichen Angriffen<br /> • Übernahme von Ver
 antwortung für die eigene Rolle in Konflikten</p>\n<h2 class="MsoFootnote
 Text">4. Recht auf Benennung und Intervention</h2>\n<p class="MsoFootnoteT
 ext">Mitglieder haben das Recht\, respektlose Kommunikation zu benennen\, 
 Diskussionen zu unterbrechen und eine Moderation oder Vertagung einzuforde
 rn\, wenn eine sachliche Gesprächsführung nicht mehr möglich ist.</p>\n
 <h2 class="MsoFootnoteText">5. Eskalationsabfolge</h2>\n<h3 class="MsoFoot
 noteText">Stufe 1: Direkte Benennung</h3>\n<p class="MsoFootnoteText">Gren
 zverletzende Kommunikation wird zeitnah und sachlich benannt\, mit dem Zie
 l einer unmittelbaren Klärung.</p>\n<h3 class="MsoFootnoteText">Stufe 2: 
 Moderierte Klärung</h3>\n<p class="MsoFootnoteText">Falls keine Einigung 
 gelingt\, kann eine moderierte Klärung eingefordert werden\, um Verständ
 nis und Vereinbarungen für den weiteren Umgang zu erreichen.</p>\n<h3 cla
 ss="MsoFootnoteText">Stufe 3: Ombudsperson</h3>\n<p class="MsoFootnoteText
 ">Der OV Gronau verfügt über eine vertrauliche Ombudsperson. Mitglieder 
 können sich an sie wenden\, wenn direkte Ansprache nicht möglich oder ni
 cht zumutbar erscheint oder Unterstützung gewünscht wird.</p>\n<h3 class
 ="MsoFootnoteText">Stufe 4: Einbindung der Vorstandsmitglieder</h3>\n<p cl
 ass="MsoFootnoteText">Bei fortgesetzten oder schwerwiegenden Konflikten kö
 nnen die Vorstandsmitglieder des Ortsverbandes in die Klärung einbezogen 
 werden. Ist eines der Vorstandsmitglieder selbst beteiligt\, wirkt der ges
 amte Vorstand weder an Bewertung noch an Moderation mit. In diesem Fall er
 folgt die Klärung durch die Ombudsperson oder gegebenenfalls durch eine e
 xterne Moderation.</p>\n<h3 class="MsoFootnoteText">Stufe 5: Innerparteili
 che Verfahren</h3>\n<p class="MsoFootnoteText">Falls vorherige Schritte ke
 ine Klärung ermöglichen\, bleibt der Zugang zu formellen innerparteilich
 en Verfahren\, insbesondere zum Landesschiedsgericht von Bündnis 90/DIE G
 RÜNEN NRW\, unberührt.</p>\n<h3 class="MsoFootnoteText">6. Umgang mit Ve
 rstößen</h3>\n<p class="MsoFootnoteText">Verstöße werden angesprochen 
 und nicht bagatellisiert. Die Wirkung von Kommunikation ist anzuerkennen\;
  bei Bedarf gehören Entschuldigung und Verhaltenskorrektur dazu.</p>\n<h3
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